Gemüsebrühe aus Paste von frischem Gemüse und Kräutern

Gemüsebrühe aus Paste von frischem Gemüse und Kräutern selber machen und konservieren. Frisches Gemüse wird ganz nach Geschmack und Vorrat oder Garten mit dem Fleischwolf oder Mixer zerkleinert und mit Salz konserviert. Schon hat man für die nächsten Monate eigene „instant“ Gemüsebrühe für so viele Kochrezepte vorrätig.

Vor allem im späten Sommer oder Herbst gibt es im Garten, Wochenmarkt oder Hofladen eine Vielfalt frischen und aromatischen Gemüses.

Daraus hat man rasch eine Paste bereitet, die sich monatelang hält. Ein Löffel ersetzt gekauftes Gemüsebrühpulver oder Brühwürfel.

Und wenn man die Zutatenlisten der käuflich erwerbbaren Produkte durchliest, fragt man sich ohnehin rasch, warum auf der  Verpackung überhaupt von Gemüse die Rede ist.

Selbstgemacht besteht die Paste ausschließlich aus Gemüse und Salz (das auch zur Konservierung notwendig ist).

Welches Gemüse man verwendet, ist eigentlich egal. Wobei wasserreiche und geschmacksarme Gemüse wie Gurken, Auberginen oder Zucchini und Kürbis nicht zu empfehlen sind. Außerdem sollten die verwendeten Gemüse roh verzehrbar sein, was Bohnen ausschließt.

Die Mengenangaben hier sind nur Richtwerte für einen ersten Versuch.

Zutaten: 

  • 1  Paprika rot
  • 3 Frühlingszwiebeln oder das Grün von Winterheckenzwiebel
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Tomaten
  • 6 Champignons (die sind für den Geschmack sehr von Vorteil!)
  • 3 Möhren
  • 1 dicke Scheibe Knollensellerie oder  ein paar Stangen vom Staudensellerie
  • Salz (pro Kilogramm fertig zerkleinertes Gemüse mit Kräutern nimmt man 200 g Salz)
  • Kräuter und Gewürze (frisch aus dem Garten oder getrocknet aus dem Vorrat):
    • getrocknete Tomaten
    • Oregano
    • Majoran
    • Basilikum
    • Salbei
    • Lauchgrün
    • Thymian
    • Piment oder Pfeffer
    • Lorbeerblatt
  • Gut sind auch Knollensellerie, Lauch, Blumenkohl, Brokkolie, Kohlrabi, Pastinaken, ewiger Kohl, Weißkohl, Grünkohl u.a.

Zubereitung:

Gemüse waschen und putzen, gegebenenfalls schälen. Alles in Stücke schneiden.

Vorbereitetes Gemüse in einem leistungsfähigen Mixer nach und nach zu Brei verarbeiten. Dabei mit den Tomaten beginnen, damit Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn möglich keine weitere Flüssigkeit zugeben.

Ich finde es einfacher das Gemüse im Fleischwolf zu zerkleinern. Da hat man das Problem nicht, dass man Wasser zugeben müsste, um ein gutes Mix-Ergebnis zu erzielen.

Gemüse vollständig zerkleinern. Nimmt man Stangensellerie, so muß sie vor der Verarbeitung im Fleischwolf, wegen der langen Fasern, in etwa 1cm lange Stücke geschnitten werden. Wurzelgemüse muß ebenfalls vor dem Fleischwolf in kleine Stück geschnitten werden.

Immer nur 2-3 Gemüseteile gleichzeitig in den Fleischwolf geben.

Gewürze inklusive der getrockneten Tomaten in einem Mixer zu „Staub“ zerkleinern und zugeben.

Masse abwiegen. Pro Kilogramm der Gemüsemasse benötigt man 200 g Salz. Bitte nur echtes Salz aus dem Bioladen und ohne Zusätze (Jod, Flur, Rieselhilfe etc.) verwenden.

Alles gut vermischen und in sehr sauere Gläser mit Schraubverschluß füllen. Die Paste hält monatelang oder bis zur  nächsten Ernte. Vor allem, wenn sie kühl und dunkel steht und verschlossen ist. Ich lagere gern im Kühlschrank.

Das Prinzip ist das Gleiche, wie bei meiner Kräuter-Würzpaste.

Sicherer, bei Lagerung außerhalb des Kühlschrankes, ist das kurze Erhitzen und dann heiß Einfüllen.

Dazu die fertig gemischte Gemüse- und  Gewürzmasse in einen Topf geben. Unter ständigen Rühren kurz aufkochen lassen und dann wie bei der Marmeladenherstellung sofort in Gläser füllen und fest verschließen.

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