Wurzelgemüse lagern

Wie lagert man Wurzelgemüse im Winter? Egal ob aus eigener Ernte, Biokiste oder saisonal -regional gekauft. Nur bei richtiger Lagerung bleibt es schmackhaft und gesund oder gar genießbar. Der Kühlschrank ist selten die richtige Wahl. In modernen Häusern oder Haushalten muß man wissen, was funktioniert.

Kleine Mengen, die wöchentlich frisch gekauft werden, kann man im Kühlschrank lagern (außer Kartoffeln).

Hat man aber mehr Wurzelgemüse selbst angebaut oder saisonal günstig als Vorrat eingekauft, benötigt man eine andere Lagerungsmethode.

Die durchschnittlichen Keller moderner Häuser sind nicht unbedingt optimal zu Lagerung von Obst  Gemüse. Mein Keller hat immer etwa 15 °C, die Garage ist kühler.  Dennoch lohnt es sich, wenigstens die eigene Ernte wenigstens für einige Wochen bis hin zu Monaten ein zu lagern.

Ein paar Dinge sind bei allen hier beschriebenen Lagerungsmethoden zu beachten.

  • Wurzelgemüse ernten
  • Laub abschneiden, ganz knapp am Wurzelansatz.
  • Erde bei Möhren, Pastinaken, Meerrettich  nur grob abschütteln oder mit den Händen abreiben. Nicht waschen oder gar bürsten. Nur bei Sellerie spüle ich Erde und Regenwürmer aus dem Wurzelgewirr am unteren Ende der Knolle mit Wasser aus.
  • Wurzeln jetzt mindestens ein paar Tage oder  eine Woche kühl, dunkel und luftig liegen lassen. So trocknen sie ab, weitere Erde fällt ab und die Wurzeln stellen sich mit ihrem Stoffwechsel auf „Lagern“ um.

So vorbereitet kommen sie dann ins endgültige Lager.

Spezielle Informationen zum Lagern in feuchtem Sand gibt es HIER

Spezielle Informationen zum Lagern in belüfteten Kunststoffbehältern gibt es HIER

Spezielle Informationen zum Lagern von Kartoffeln gibt es HIER

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2 Antworten auf „Wurzelgemüse lagern“

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