Rosenblütenzucker

Im Frühsommer und Sommer, wenn es im Garten überall herrlich nach Rosen riecht und ihre bunten Blüten das Auge erfreuen, fallen sie reichlich an, die  Blütenblätter der Duftrosen. Sie lassen sich leicht trocknen und  erfüllen schon hierbei den Raum mit wunderbarem Rosenduft. Rosenblüten kann man in der Küche weiter verarbeiten.  Zum Beispiel zu duftendem und farbigen Rosenblütenzucker. 

Damit ich nicht die schönen Blüten für die Küche opfern muß, verwende ich die Blüten, die am Verblühen sind. Das merke ich daran, daß schon eine leichte Berührung mit den Fingern die Blütenblätter rieseln lasst. Diese Blütenblätter zupfe ich vorsichtig ab und verwende sie hier weiter.

Dieses Sommergefühl kann man gut für die dunkle Zeit des Jahres konservieren, im Rosenblütenzucker für Kuchen und Desserts.

Zutaten:

  • Rosenblütenblätter
  • Zucker

Zubereitung: 

Für den aromatisierten Zucker lasse ich die gesammelten Blüten noch etwas anwelken. Dazu breite ich sie auf Tücher oder Gitter aus.

Bevor sie aber ganz getrocknet sind, vermenge ich sie mit Zucker. Je weniger Zucker und je mehr Blüten in der Mischung sind, desto intensiver ist danach das Aroma. Hier kann man selbst experimentieren, es gibt kein festes Rezept mit Mengenangaben. Generell bereite ich lieber höher konzentriert zu. Also viel Blüten und wenig Zucker. Denn „verdünnen“ mit weiterem Zucker, kann man das Gemisch auch später noch ganz leicht. Wenn das Aroma hingegen zu schwach ist (viel Zucker, wenig Rosenblüten), wird man es nicht mehr stärker bekommen im Winter. Ausser man hat noch  im Sommer Blüten gesammelt und setzt den bereits aromatisierten Zucker erneut mit frischen Blüten an.

Den Zucker lasse ich etwa 2 Tage in einer geschlossenen Schüssel stehen. Immer wieder einmal schüttle ich den verklumpenden Zucker auf. Danach gebe ich die Zucker-Blütenmischung auf ein Tablett und breite sie aus. So lasse ich den Zucker bei Raumtemperatur trocknen. Immer wieder einmal umrühren und Klumpen aufbrechen.

Wenn der Zucker druchgetrocknet ist sollte er  und vor allem die darin enthaltenen Rosenblütenblätter zerkleinert werden. Dazu kann man es im Mörser bearbeiten oder im Mixer. Im Mixer wird es aber sehr schnell zu fein. Man hat dann Rosen-Puderzucker, der aber das eine oder andere Mal auch ganz gut zu gebrauchen ist.

Ist schreddere ihn im Tupperware Multichef. Der hat Handbetrieb und ich kann genau dosieren, wie klein ich die Blätter im Zucker gern zermahlen hätte. Ich finde es immer schön, wenn sie nicht zu klein sind, so dass man sie noch erkennen kann.

Schließlich wird der aromatisierte Zucker in luftdicht schließende Gefäße gefüllt. Fürs Foto,  für Mitbringsel oder zu Küchen-Dekozwecken nehme ich hierfür gern diese Mini-Gläser von der Einkoch-Firma.

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