Rhabarber-Erdbeer-Curd

Säuerlicher Rhabarber und fruchtig-süße Erdbeeren vereint in ein einer unvergleichlich cremigen Rosa-Wolken-Curd. Es gibt keinen passenderen Aufstrich für’s Frühstücksbrötchen im Frühjahr.

Zutaten für drei kleine Gläschen:

  • 250 g Rhabarber
  • 150 g Erdbeeren (ich nahm die restlichen tiefgekühlten Erdbeeren vom letzten Sommer, weil frische noch nicht im Garten sind)
  • etwas Zitronensaft oder Limettensaft
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 80 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 100 g zimmerwarme oder fast flüssige Butter
  • 1 Prise Salz
  • Vanille aus der Vanillemühle

Zubereitung:

Rhabarber waschen und “schälen”, also die Fäden abziehen. Dann Rhabarber in kleine Stücke schneiden.

Rhabarber mit den 2 Esslöffeln Zucker und Vanille vermischen. Ich nehme für derartige Zubereitungen gern die getrocknete Schote, die man in kleinen Mühlen kaufen kann und mahle die dann frisch. Rhabarber mindestens 1 Stunde Flüssigkeit ziehen lassen. Immer wieder mal umrühren, dass alles mit dem Zucker-Sirup vermischt ist.

Erdbeeren putzen und vierteln. Ich habe hier im Rezept tiefgekühlte Erdbeeren vom letzten Sommer verwendet. Der Gefrierschrank soll ja gar leer werden, bevor neues kommt. Frische Erdbeeren habe ich noch nicht.

Die Rhababer-Zucker-Vanille-Mischung bei mittlerer Hitze kochen, bis der Rhabarber zerfällt.

Dann Zitronensaft und Erdbeeren dazu geben. Kurz weiter kochen, bis die Erdbeeren beginnen zu zerfallen.

Fruchtmasse mit dem Zauberstab fein pürieren. Die Erdbeerkernchen bleiben dabei in der Masse. Wen das stört und wer das ultumativ-cremige Curd produzieren will, der streicht die Masse jetzt noch durch ein feines Sieb.

Eigelbe mit Zucker zu einer weißen Creme aufschlagen.

Butter anschmelzen.

Nun alles vermischen und in einem kleinen Topf mit Antihaftbeschichtung vorsichtig unter ständigen Rühren erhitzen, bis das Curd andickt. Wer keinen beschichteten Topf hat, sollte das Ganze im Wasserbad erhitzen. Ebenfalls bei ständigen Rühren.

Curd in Schraubgläser füllen und im Kühlschrank lagern. Dort hält es sich etwa 14 Tage. Also nicht sparen, schön üppig aufs Brötchen (Butter drunter braucht es nicht, die ist ja schon drin) und genießen. Statt Brötchen geht auch Croissant als Kalorienbombenvariante oder Brioche, Hefekuchen oder für die ganz “Gesunden” über den Quark, ins Joghurt oder das Müsli. Verwendung für das himmlische Rosa-Wolken-Curd findet sich immer.

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