Quiches

Quicheformen aus Silikon, Porzellan oder Kunststoff

Eine Quiche besteht immer aus einem Teig und dem Belag oben darauf. Ausnahme ist die Blitz-Quiche. Sie hat den Teig einfach innen drin.

Anders als bei der Pizza ist der Belag hier aber deutlich dicker und mit einem Guß, einer Masse aus Ei und Milchprodukt angefüllt. Der Teig hat einen Rand, daß der Guß nicht herunter läuft.

Ganz nach Lust und Vorlieben und was gerade greifbar ist im Garten, der Küche oder Vorratskammer, wechseln die Beläge und Teige wild durch. Meine Quiches sind immer eine individuelle Einzelanfertigung. Langeweile am Mittagstisch kommt dabei nicht auf.

Hier im Quiche-Baukasten zeige ich verschieden Teigmöglichkeiten und Belagsvarianten. Vor allem beim Belag sollen die einzelnen Kreationen, die immer wieder ergänzt werden die  Phantasie und Kreativität anregen. Einfach einmal im Kühlschrank oder dem Garten nachsehen was da ist und munter drauf los kombinieren.

  • Quicheformen gibt es in unterschiedlichen Größen und aus unterschiedlichen Materialien. Ich verwende sehr gerne Silikonformen. Hier hängt nichts an und man muß nicht Fetten und Bröseln. Darüber hinaus gibt es sie aus Glas, Keramik oder Kunststoff ( Tupperware Ultra-Material) sowie aus Metall.

Die unterschiedlichen Größen verwende ich für unterschiedlichen Hunger oder Personenzahl.

17cm Durchmesser sind schöne Formen für individuelle Quiches. Jeder Person erhält ihre eigene komplette Quiche

23cm Durchmesser ist eine Größe für 2 Personen

26cm Durchmesser reichen für 3-4 Personen je nach Hunger, Belagdicke und Beilagen (Salat), ich liebe diese Form aus Silikon, in der nie was anbäckt und aus der alles so leicht heraus zu stürzen ist. Daher verwende ich sie auch für uns 2 Personen.

Die Teigmenge für die 26cm Form ist auch ausreichend für 2x die 17cm  Form

Bei der 23cm Form nehme ich etwa 3/4 der Teigmenge für die 25cm Form

  • Qicheteige: Beim Boden der Quiche hat man ein große Auswahl an Teigmöglichkeiten.

Wenn es besonders einfach und schnell gehen muß, kann das der gekaufte Blätterteig sein. Ich habe das einmal probiert, war aber vom Ergebnis nicht überzeugt, wenn man die Qualität eines richtigen Teiges kennt. Blätterteig bleibt hier eher weich und wabbelig. Man kann ihn nur bei sehr trockenen Quiches und eher kleinen Formen verwenden.

Apropos gekauft. Der Blätterteig ist auf Grund seiner sehr komplizierten und langwierigen Herstellungsmethode, der einzige Teig, den ich empfehle zu kaufen. Alle andere Teige sind aus so wenig Zutaten so rasch zusammen gerührt, daß man als leidenschaftlicher Selbstversorger hier nicht auf Fertigware setzen sollte.

Und man merkt es einem Teig auch an, ob er ein Standardwerk oder Handwerk ist. Geschmacklich, von der Konsistenz und der Optik her gesehen. Zudem ist der selbst bereitetet Teig immer ohne Zusatzstoffe und mit den Zutaten, die man selbst ausgewählt hat.

Jetzt gibt es keine Ausrede mehr. Bei der Auswahl an Teigen findet jeder für jede Quiche seinen Teig zum selber Machen.

TIPP: Doppelt Stürzen

Das ist bei der Silikonform notwendig, weil in ihr die Quiche nicht geschnitten werden darf. Ich lege dazu einen großen Ess-oder Servierteller auf die Quiche in der Form. Ein Brett, auf das die Quiche dann letztendlich schneiden / servieren kann stelle ich parat. Jetzt halte ich mit einer Hand den Teller und gehe mit der anderen flach unter die Silikonform drücke beides zusammen und wende die Form um 180°. Jetzt stürzt die Quiche aus der Form kopfüber auf den Teller. Naja stürzen ist übertrieben, sie rutscht eben aus der Form. Nun entferne ich die Silikonform nach oben, lege das Brett auf den Quicheboden und wende abermals um 180°. Schon liegt die Quiche am Schneidbrett und ich kann den Stürzteller entfernen.

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