Pizza in der Pfanne gebacken

Schnell eine selbst gemachte Pizza zubereiten. Mit frischen Tomaten, Mozzarella und selbst gemachten Boden. Und dann in der Pfanne in wenigen Minuten backen. Geht blitzschnell und schmeckt lecker.

Diese Pizza ist prädestiniert für den Sommer und den Tag im Garten. Mittags hat man Hunger und benötigt sehr schnell ein Essen, um wieder in den Garten zu können. Frische Zutaten für die Pizza wachsen dort zur täglichen Ernte.

Zutaten für 1 Pizza (1 Person):

  • 150 g Mehl (Weißmehl oder Vollkornmehl oder eine Mischung aus beiden)
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Eßl. Crème fraiche
  • 2 Eßl. Olivenöl
  • 50 ml Wasser
  • 1-2 kleine Tomaten
  • 1  Mozzarella
  • 2 Eßl. Tomatenmark oder Crème fraiche oder Schmand (oder selber gemachter Tomatensugo, siehe TIPP am Ende des Rezeptes)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Thymian
  • frisches Basilikum
  • 1 Pfanne Durchmesser 28 cm, mit Deckel

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver mischen. Dann mit dem Öl, Crème fraiche und Wasser zu einem Teig verkneten. Er muss sich als Ganzes vom Schüsselrand lösen.

Teig für Pfannenpizza

Teig zu einer Kugel formen und in die Pfanne legen. Mit den Fingern oder Fingerrücken platt drücken und so den gesamten Pfannenboden dünn mit dem Teig auskleiden. Der Teig lässt sich wirklich sehr schön verarbeiten und klebt nicht an den Händen. Sollte er kleben, benötigt er mehr Mehl.

Teig für Pfannenpizza

Tomatenmark (oder eine der anderen Möglichkeiten. Siehe dazu auch den TIPP) auf dem Boden verteilen. Gewürze und Salz darauf streuen.

Pfannenpizza

Tomaten waschen und in Scheiben von etwa 5mm Dicke schneiden. Scheiben auf dem Pizzaboden verteilen.

Pfannenpizza

Mozzarella kurz abbrausen und auch in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Auf der Pizza verteilen.

Pfannenpizza

Deckel auf die Pfanne setzen. Pizza am Herd bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten backen.

Während der ersten 15 Minuten den Deckeln nicht hochheben. Die Feuchtigkeit muss drin, bleiben, sonst brennt der Boden an der Pfanne an.

Danach kann man nachsehen, wie weit die Pizza ist. Ich lupfe mit einem Pfannenwender den Pizzaboden etwas, damit ich ihn von unten sehen kann. Er darf nicht schwarz werden, sollte aber schön braun sein und trocken. Nur oben kann er noch weich (nicht feucht) sein. Ist zu viel Feuchtigkeit vorhanden, die Pizza noch etwas ohne Deckel weiter garen.

Fertige Pizza auf einen Teller gleiten lassen und mit dem frischen Basilikum belegen. Nach Geschmack mit Olivenöl beträufeln.

Die Pizza wird wirklich knusprig. Der Boden kann in Ecken geschnitten und in die Hand genommen werden, wie bei einer normalen Pizza auch.

TIPP:

Als Selbstversorger verwende ich gern möglichst viele (konservierte) Gemüse aus dem Garten.  Tomatenmark koche ich nicht selbst. Dafür habe ich aber den normalen Tomatensugo in allen möglichen Gläschengrößen abgefüllt in der Vorratskammer. Somit nehme ich auch für diese Pizza nicht Tomatenmark sondern diese Sauce.

Ich gebe dahinein meine (frischen) Pizzakräuter, 1-2 Teel. Olivenöl und ein wenig Mehl oder Semmelbrösel (maximal 1/2 Teel.). Das verrühre ich sehr intensiv, daß es eine  cremige Emulsion ist und schmiere das auf den Pizzaboden.

Wer weder Mark noch Sugo hat oder einmal einen neuen Geschmack probieren möchte, schmiert anstelle der Tomaten nur Crème fraiche oder Schmand auf den Pizzaboden. Ansonsten bleibt alles, wie im Rezept beschrieben.

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