Kräuterpesto für Salatdressing

Das Kräuterpesot ist eine  schnelle Basis für Salatsaucen oder Rohkostdressings und Dips. Man kann den Überfluss an Kräutern im Frühling und im Sommer damit gut  die  konservieren.

Das Prinzip ist ganz einfach. Man nimmt pro 100 g frischer Kräuter etwa 7 g Salz, 100 ml geschmacksneutrales Öl (Sonnenblumenöl oder Rapsöle) und 1 g  Zitronensäure.

Welche Kräuter nehme ich dafür?

Hier kann jeder nehmen, was er mag oder was eben gerade im Garten oder dem Balkon zur Verfügung steht. Man kann einzelne Kräuter verwenden (klassisch ist hier das Grün der Knollensellerie als Selleriepaste) oder mischen, wozu man Lust hat.

Kräutermischung für meine Salat und Kräuterpaste

Ich mache mir heute eine Salat- und Rohkost-Kräuterpaste.

Dazu verwende ich

  • Winterheckenzwiebel,
  • Petersilie,
  • Schnittknoblauch oder etwas Grün vom Knoblauch im Beet,
  • Schnittlauch,
  • Blutampfer,
  • Rucola,
  • Basilikum,
  • Oregano und
  • Zitronenmelisse,
  • Zitronenabrieb

Die Kräuter werden gewaschen und dann zerkleinert. Ich verwende von Tupperware den Multichef als Universalzerkleinerer. Ebenso kann man die Kräuter mörsern (sehr viel Arbeit!) oder im Mixer zerkleinern. Öl, Salz und Zitronensäure werden während des Zerkleinerns nach und nach beigemengt.die Kräuter werden zerkleinert und mit Öl und Salz vermischt.

Schließlich kommt die fertige Paste in kleine, dicht schließende Schüsselchen oder  Gläschen. Dunkel und kühl aufbewahrt halten sie viele Monate, bis zu einem Jahr.

Ich fülle derartige Konserven, genau wie das selbst gemachte Basilikum-Pesto, immer in mehrere kleine Gefäße und nicht in wenige große Behälter.

Hat man nur einen großen Behälter und öffnet diesen zum Entnehmen immer wieder, kommen mit der Luft und dem Besteck zum Herauslöffeln auch Mikroorganismen und Sauerstoff hinein, die zum Verderb führen. Kleine Gefäße sind schneller verbraucht, als sie verderben können. Verdirbt der Inhalt dennoch einmal, und der Inhalt schimmelt zum Beispiel, muss man nicht viel wegwerfen, sondern nur den geringen Inhalt in diesem einen kleinen Behälter.

Angebrochene Behälter sollten immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hat man etwas Paste entnommen, sollte man eventuell wieder etwas Öl nachfüllen. Die Paste sollte immer mit Öl bedeckt sein, damit sie nicht verdirbt.

Noch ein Wort zur Haltbarkeit.  Beim Experimentieren mit verschiedenen Geschmacksrichtungen kann man natürlich auch das Öl einmal variieren. Dabei muss immer bedacht werden, dass manche Öle sehr rasch verderben (Leinöl etwa). Das bedeutet, dass die Paste natürlich auch bei weitem nicht ein Jahr haltbar ist!

Aus Pesto wird Salatdressing

Im Garten wachsen verschiedene Salate. Auch Kohlrabi oder Rote Beete und Gurken oder Zucchini sind zur Ernte bereit. Es gibt also vor dem Mittag immer etwas Rohkost. Für Salat habe ich bereits ein Standarddressing hier beschrieben. Ebenso kann man aber auch hervorragend dieses Pesto für das Dressing nehmen.

Etwas Pesto mit Öl und Wasser vermischen und fertig. Wenig Essig oder Zitronensaft verwenden! Es ist ja bereits Zitronensäure in der Paste. Auch mit Salz  vorsichtig sein. Man kann auch das Pesto mit etwas Creme fraiche, Joghurt oder Kefir als Dressing anrühren.

So hat man sehr schnell ein gutes Dressing nach eigenem Geschmack für die tägliche Rohkost zur Hand.

Weitere Verwendung ist in Quark oder Frischkäse als Dip oder Brotaufstrich. In der Füllung von Ravioli oder Maultaschen und Canelloni. Als Topping von Gemüsesuppen oder gedünstetem Gemüse. Und auch beim Grillfleisch gibt ein Klecks Paste einen Frischekick auf dem Teller. Oder einfach ein wenig auf dem Käsebrot? Die Paste ist sehr vielseitig verwendbar und wird bestimmt nicht das ganze Jahr in der Vorratskammer halten müssen.

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