Kräuter durch Tiefkühlen konservieren

Hat man im Frühjahr oder Sommer viele frische und aromatische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie im Garten oder auf dem Balkon, können sie problemlos eingefroren werden. Geschieht dies in kleinen Portionen, hat man Kräuterlinge zur späteren Verwendung in der Küche.

Einige Kräuter kann man gut einfrieren. Damit sie später zum Gebrauch auch portionsweise entnommen werden können, friere ich sie in Eiswürfelbereitern ein.

Am besten eignen sich für diese Art des Konservierens Schnittlauch, Petersilie, Winterheckenzwiebel oder Dill.

Man kann aber auch eine Würzmischung aus verschiedenen Kräutern ähnlich der im Handel käuflichen Kräutermischungen im Tiefkühlregal zusammenstellen. Da kommen dann auch Oregano, Majoran,  Thymian, Salbei und andere hinein.

Ich persönlich ziehe bei den eben aufgezählten allerdings das  Trocknen vor.  Petersilie und Schnittlauch allerdings verlieren beim Trocknen zu viel Aroma, die sind besser im Eisfach aufgehoben.

Die Kräuter werden gewaschen, wenn nötig von den Stielen gezupft und klein gehackt. Schnittlauch wird in kleine Röllchen geschnitten.

Nun füllt man die geschnittenen Kräuter in die Behälter zum  Eiswürfel bereiten.

So könnte man sie schon einfrieren. Dabei zeigt sich später beim Herausnehmen aber ein Problem. Die Kräuter liegen zum Teil lose in den Abteilungen.

Daher füllt man vor dem Einfrieren die mit den Kräutern fest gefüllten Eiswürfelbehälter bis zu den Markierungen mit Wasser und friert dann ein.

Benötigt man später zum Beispiel ein wenig Schnittlauch für die Suppe. Kann man einfach einen gefrorenen Schnittlauch-Wasser-Eiswürfel entnehmen und in die Suppe geben.

Wer nicht genügend Eiswürfelbereiter hat, kann die gefrorenen Kräutereiswürfel auch aus den Behältern lösen und locker eingefüllt in normalen Gefrierbehältern weiter im Gefrierschrank lagern.  So ist der Eiswürfelbehälter wieder frei für die nächsten Kräuterwürfel.

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