Knollen-Sellerie durch Tiefkühlen konservieren

Knollensellerie kann gut in etwas feuchten Sand eingeschlagen im Keller gelagert werden. Einen Teil der Ernte friere ich aber ein, damit ich später in der Küche immer sofort verwendbare Sellerie zur Hand habe.

Zum Lagern der Sellerie im Sand benötigt man darüber hinaus noch einen kühlen und nicht zu trockenen Raum. Das ist Mangelware in modernen Häusern. Also ist einfrieren der selbst geernteten Seller eine Option. Ich friere immer die eher kleinen Knollen der Ernte ein. Oder beschädigte, die im Sandlager faulen oder vertrocknen würden.

Dazu Sellerie waschen und schälen. Dann in Scheiben schneiden und die wiederum in dicke Stifte.

Jetzt wird blanchiert. Entweder kurz in kochendem Wasser oder , wie ich es mache, mit wenig Wasser in einem Behälter mit Deckel in der Mikrowelle. Die Portionen im Behälter nicht zu groß machen, dann genügen etwa 850 Watt für 3-4 Minuten.

Danach gieße ich das Wasser ab, oder man schöpft sie aus dem kochenden Wasser und schreckt sie in kaltem Wasser ab. Das habe ich immer in einer Salatschleuder mit Sieb. Dort gebe ich die erhitzte Sellerie hinein, lasse sie abkühlen, gieße das Wasser ab und schleudere sie vorsichtig ! trocken.

Portion für Portion wird so blanchiert .

Dann schlichte ich die so vor gegarten Stift in flache Gefrierbehälter, beschrifte alles und friere sie ein.

Benötige ich für einen Auflauf oder weich gegart und mit gestampft in den Kartoffelbrei oder für Braten und Fleischbrühen gerade Sellerie, kann ich ein paar der gefrorenen Stifte, so nebeneinander eingefroren, rasch entnehmen.

   Sende Artikel als PDF   

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.