Karpfen räuchern

 

Wir Franken essen den Karpfen für gewöhnlich „gabacken“ , also paniert und frittiert.  Manchmal bereiten wir ihn daheim aber auch anders zu. Er wird heiß geräuchert. So haben wir in weniger als einer halben Stunden frisch geräucherte Karpfen auf dem Teller.

Zum Räuchern haben wir einen Tisch-Räucherofen. Diese Räucherschalen sind leicht zu bekommen und kosten nicht viel. Im Schalenboden ist eine Mulde, die mit Sägemehl gefüllt wird.

 

Das Sägemehl wird mit einer Platte, die Abstandhalter zum Grillschalenboden eingearbeitet hat, abgedeckt.


Auf die Räucherroste kommt nun das Räuchergut. Bei uns ist es ein erst halbierter und dann geviertelter Karpfen. Die Haut bleibt dran. Gewürzt wird wie beim „backen“ mit Salz und Pfeffer. Mit der Haut nach unten werden die Karpfenteile auf das Gitter gelegt.

 

Jetzt entzündet man die  Brenner im Stövchen unter der Räucherschale.

 

Die Räucherschale wird mit dem Deckel verschlossen und auf den Brennern platziert. Jetzt ist genug Zeit, den Tisch zu decken und noch ein paar Radieschen und frischen Schnittlauch aus dem Garten zu holen.

 

Nach etwa 20 Minuten ist es so weit. Die Haube wird geöffnet und man kann sehen, ob das Räuchergut gar ist.

Bei unserem Karpfen war das der Fall. So frisch geräuchert mit einem Butterbrot und Schnittlauch ist das einfach ein Gedicht.

Vom Sägemehl bleibt nicht mehr viel übrig. Wir nehmen als Räuchermehl das beim Holzsägen übrig bleibende Sägemehl.  Es stammt somit von eigenen Bäumen.

 

Und die Räucherschale hat eine praktische Haushaltsgröße. Sie ist in der Küche schnell wieder gereinigt und bereit für das nächste Mal.

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