Hollerröster – Holunderkompott

Die vollreifen, schwarzen Holunderbeeren im Herbst können gut zu einem vielseitig verwendbaren Kompott für den Winter eingekocht werden. So hat man schnell für Süßspeisen oder Nachspeisen ein Kompott zur Verfügung.

 

Zutaten:

  • 1500 g  Holunderbeeren (küchenfertig von den Stielen abgerebelt)
  • 1000 ml Rotwein (oder Wasser)
  • 370  g Zucker
  • 150 ml Portwein
  • maximal 250 ml Wasser
  • 4 Birnen der süße Apfel

 

Zubereitung:

Holunderbeeren nach der Ernte mit viel Wasser gut waschen. Beeren von den Stielen abrebeln. Wenn sie vollreif sind, fallen sie schon leicht beim Schütteln der Dolden ab oder lassen sich leicht abstreifen. Beim Abstreifen vorsichtig arbeiten, dass die kleinen Beeren möglichst ganz bleiben und nicht unnötig Saft in der Küche verteilt  wird oder im Spülbecken verloren geht.

Birnen  oder Äpfel waschen, schälen und fein reiben.

Alle Zutaten in einen relativ großen Topf geben (Flüssigkeit schäumt beim Kochen stark auf!). Es ist ratsam, erst einmal weniger Flüssigkeit zu zu geben, so dass die Beeren nur knapp bedeckt sind. Bei Bedarf kann dann immer noch weitere Flüssigkeit nachgefüllt werden.

Masse zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Immer wieder vorsichtig rühren. Das Kompott sollte etwas eindicken. Wenn die Beeren sehr viel Pektin haben dickt es schnell oder zu sehr ein, dann kann weiter Wasser oder Wein zugegeben werden. Daher am Anfang mit weniger Flüssigkeit beginnen.

In der Zwischenzeit die benötigten Einkochgläser auswaschen und die Gummiringe in Essigwasser aufkochen. Ich nehme kleine Gläser von etwa 250 ml Inhalt, weil das für unseren Zweipersonenhaushalt eine praktische Größe ist.

Fertigen Röster / Kompott etwas abkühlen lassen. In die Einkochgläser füllen, mit Gummiring und Klammer verschließen und etwa 30 Minuten einkochen.

So hat man im Winter rasch ein Kompott für Pfannkuchen, Hefeklöße oder Süß- und Nachspeisen zur Hand.

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