Gugelhupf mit Beeren

Ein schneller Gugelhupf mit Beeren.  Dabei ist es egal, ob man frische Beeren vom Strauch verwendet oder die tiefgefrorenen.

Hier mache ich den Gugelhupf mit eingefrorenen schwarzen Johannisbeeren, die ich so liebe. Im Sommer gab es eine übergroße Ernte und so habe ich ausreichend vorrätig.

Das Rezept ist für eine normalgroße Gugelhupfform mit einem Innendurchmesser von 21-22 cm.

Halbiert man alle Zutaten (aber nicht die Backzeit!), hat man genau die richtige Menge für eine kleine Form mit Innendurchmesser von etwa 15-16 cm.

Ich verwende für uns 2 Personen gern die kleine  Form und backe lieber häufiger, als dass man tagelang den selben Kuchen essen muß.

Zutaten für eine Gugelhupfform (22cm):

  • 300 g  Mehl
  • 280 g Joghurt (abgetropft oder griechischer Joghurt)
  • 270 g Zucker
  • 180 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Eßlöffel Zitronsaft oder Orangensaft
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 180 g Beeren frisch oder tiefgekühlt (Johannisbeeren egal welcher Farbe, Himbeeren, Brombeeren, Jostabeeren, Heidelbeeren u.a.)

Zubereitung: 

Backofen auf 180°C vorheizen.

Griechischer Joghurt ist fetthaltiger und vor allem cremiger, also trockener, als regulärer Joghurt. Wenn man keinen griechischen Joghurt hat, kann man den anderen Joghurt ein wenig über einem sehr feinmaschigen  Sieb oder in einem Tuch abtropfen lassen. Dadurch wird die Konsistenz auch deutlich dicker und cremiger. Keinen Joghurt verwenden, auf dem stichfest oder Joghurtzubereitung steht.

Verwendet man, wie ich, eine Gugelhupfform aus Silikon wird diese mit Wasser und Spülmittel ausgewaschen und abgetrocknet.

Andere Gugelhupfformen müssen mit Butter ausgerieben und mit Mehl bestäubt werden.

Frische Beeren müssen verlesen und gewaschen werden. Da sie so trocken wie möglich sein sollten müssen sie gut abtropfen oder man gibt sie kurz und vorsichtig in eine Salatschleuder.

Tiefkühlbeeren kommen gefroren in den Teig.

Trockenen Zutaten  außer Zucker (Mehl und Backpulver) mischen.

Die Butter muß sehr weich sein.  Dazu in der Mikrowelle oder am Herd kurz erwärmen.

Feuchte Zutaten (weiche Butter, Eier, Saft, Joghurt) und Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät gut verrühren.

Jetzt trockene und feuchte Zutaten vermischen. Das geht am besten wie beim Unterheben von Eischnee mit dem Handschneebesen in der Rührschüssel. Jedenfalls sollte so wenig wie möglich gerührt werden. Desto lockerer wird der Kuchen.

Nun ganz kurz die Beeren unterheben.

Kuchen in die Form füllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für mindestens 60 Minuten backen. Nach Ende der Backzeit (gefrorene Früchte erfordern meiner Erfahrung nach immer eine länger Backzeit!) Stäbchenprobe machen. Es darf kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleiben. Die Kuchenoberfläche sollte leicht braun sein.

Fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Gitter auskühlen lassen. Wenn er nur noch lauwarm ist, wird er gestürzt. Kommt er dabei nicht gleich aus der Form, den noch lauwarmen Kuchen umgedreht  auf dein Teller liegen lassen. Die Restfeuchte im Kuchen, die durch die Wärme nach Oben steigt, kondensiert an der  Form und löst so den Kuchen aus ihr.

Der Kuchen wird  mit Puderzucker bestäubt serviert.

TiPP:  Ich verwende für derart fruchtig-frische Kuchen gern einen selbst bereiteten aromatisierten Puderzucker. Dazu gebe ich normalen Haushaltszucker mit dem gewünschten Aroma, wie zum Beispiel getrockneten Rosenblüten, in einen Mixer. Der verarbeitet den Zucker zu Rosen-Puderzucker. Der passt hervorragend zum Beeren-Gugelhupf.

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5 Antworten auf „Gugelhupf mit Beeren“

  1. Huch, das erste Bild ist ja gigantisch, das tut mir in den Augen weh, da muß ich Deinen Blog ein wenig verkleinern. Sonst kann ich es gar nicht insgesamt erfassen. Das Rezept bookmarke ich mal für später. Sieht lecker aus!

    Liebe Grüße
    Sara

    1. Grüß Dich Sara, ja manches muß noch ein wenig justiert werden 😉 wobei das nicht immer so einfach ist, wie man meint. Aber es wird schon noch. Liebe Grüße Achim

        1. Hallo Sara, ja das ist auch eher eine Webseite, weil ein Blog also ein Tagebuch im Internet, der Idee nicht gerecht wird. Im Gartenblog werden chronologisch die Erlebnisse und Erfahrungen und Tätigkeiten beschrieben. Jahr für Jahr. Hier geht es aber um ein umfassendes Nachschlagewerk für Rezepte zu Obst und Gemüse sowie Konservierungsmöglichkeiten für uns Selbstversorger. Also es gibt keine eigentliche Chronologie sonder eher Themengebiete.

          Liebe Grüße Achim

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