Champignons durch trocknen konservieren

Champignons werden häufig in der Küche verwendet. Braucht man keine ganze Packung, kann man den Rest leicht durch trocknen konservieren.

Pilze, speziell die vielseitig verwendbaren Champignons verwende ich gerne in der Küche. Ihr Anbau lohnt meist nicht oder ist mir jedenfalls noch nie richtig gelungen. Daher kaufe ich sie. Eines der wenigen Gemüse, die ich zukaufen muß. Gerade für zwei Personen ist eine ganze Schale aber manches mal zu viel. Dann trockne ich die übrigen Pilze und habe sie somit konserviert. Weil die getrockneten Pilze aber so aromatisch sind abermals vielfältig geschmackgebend eingesetzt werden können, kaufe ich auch auch extra zum Trocknen Champignons.

Zutaten: 

  • Frische Champignons

Zubereitung: 

Pilze in Scheiben oder Spalten schneiden. Scheiben von etwa 3 mm Dicke trocknen rascher als die dickeren Spalten. Ich verwende dafür den Eierschneider, der Scheiben oder Sechstel-Stücke schneidet.

Geschnittene Pilze im Dörrapparat trocknen. Mit Backofen habe ich hier keine Erfahrung.

Ich trockne bei 30-33 Grad Celsius. Nach etwa 5 Stunden fühlen sich die Pilzstücke trocken an. Aber Achtung! Beim Pilzetrocknen ist das ein Trugschluß. Füllt man sie nun, was ich zum Lagern durchaus empfehle in ein dicht schließendes Gefäß, so haben sie bereits nach ein paar Stunden wieder eine feuchte und schwammige Konsistenz. Je dicker die Stücke waren, desto deutlicher ist das. Grund ist die im inneren noch befindlichen Feuchte. Von außen trocknet die Oberflfäche rasch ab, verschließt damit die Poren und die Feuchte im Inneren kommt nicht mehr raus. Die Stücke fühlen sich trocken an, sind es aber noch lange nicht. Daher lohnt es auch nicht, mit hoher Temperatur zu trocknen. Die Bewirkt nur das raschere  Schließen der  Poren auf trockener Oberfläche.

Ich lasse sie dann immer liegen, bis sie sich wieder feucht anfühlen und trockne sie erneut. Nach etwa 2 dieser Durchgängen sind sie durchgetrocknet.

Wenn man sie dann in das dicht schließende Gefäß gibt und ein paar Stunden stehen lässt kann man gleich feststellen, ob sie wirklich trocken sind. Bleiben sie im Gefäß trocken, waren sie ausreichend getrocknet. Werden sie wieder feucht, müssen sie noch einmal in den Dörrapparat.

Die getrockneten Pilze verwende ich im Ganzen in der Rinderbrühe, wo ich sie mit dem Gemüse und Gewürzen mit koche.

Im Mixer fein zermahlen gebe ich sie mit in Saucen (dickt sogar etwas an), Aufläufe, Füllungen für Strudel oder Pasta.

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