Bärlauch-Walnuß-Pesto und Bärlauch-Paste

Bärlauch, das beliebte grüne Frühjahrs-Würzkraut hat nur ein paar Wochen im Jahr Saison. Dann bekommt man ihn mittlerweile überall und frisch. Oder man kennt Stellen im Wald, an denen man ihn selbst pflücken kann. Was nicht gleich verbraucht wird sollte konserviert werden. Aber wie hält er sich am Besten? 

Trocknen lässt sich Bärlauch leicht.  Er verliert aber auch bei vorsichtigem Trocknen mit etwa 30-35 °C sehr stark an Aroma. Trocknen eignet sich also nur bedingt als Konservierungsmethode.

Bärlauch-Walnuß-Pesto

Ich mache gern Pesto. Wie ich Pesto  generell herstelle,  habe ich  beim Basilikumpesto genauer beschrieben.

Beim Bärlauch-Walnuß-Pesto nimmt man einfach Bärlauch und Walnüsse, statt Basilikum und Pinienkernen.

Für das Bärlauchpesto nahm ich frischen Bärlauch, Walnüsse, Salz und Rapsöl und keinen Käse. Die einzelnen Mengen kann man  nach eigenen Geschmacksvorlieben und Vorhandensein der Zutat variieren.

Zuerst werden die Walnußkerne im Mixer oder Tupper Turboche zerkleinert. Dann kommt der gewaschene und mit einem Küchentuch abgetrocknete (oder bei großen Mengen in der Salatschleuder getrocknete) Bärlauch dazu.

Jetzt wird wieder gemixt und zerkleinert. Langsam kommt Öl dazu und etwas Salz. Zwischendurch immer wieder mixen.

Am Schluß sollte eine dünnflüssige grüne Creme entstanden sein.

Jetzt kann man das Pesto in Gläschen füllen. Die Oberfläche zum besseren Konservieren mit Rapsöl bedecken und zuschrauben.

So lagere ich das Pesto über Wochen oder Monate im Kühlschrank.

 

 

Bärlauch-Paste

Noch leichter läßt sich Bärlauch-Paste herstellen. Hierzu werden die frischen Bärlauchblätter (gereinigt und getrocknet, wie beim Pesto beschrieben) lediglich mit Salz zu Brei verarbeitet und im Kühlschrank aufbewahrt. So eine Kräuterpaste hält sich monatelang.

Zutaten für die Bärlauchpaste

anders als beim Pesto sind hier Mengenangaben wichtig, weil das Verhältnis von Salz zu Bärlauch stimmen muß. Beim Pesto konserviert das Öl, bei der Paste konserviert das Salz.

  • 100 g frische Bärlauchbläter
  • 20 g Salz
  • aber  KEIN Öl.

Zubereitung:

Kräuter und Salz werden im Mörser oder Mixer oder Tupper Turbo-Chef (bei mir der Fall) möglichst fein oder breiig zerkleinert. Abgefüllt in kleine Gläschen hält sich diese Masse über viele Monate. Der Geschmack bleibt sehr gut erhalten und man hat dann immer kräftige Würze zur Hand. Die Bärlauchpaste ist für Kräuterquark, Bärlauchbutter, Brotaufstriche, Salatdressings, Ravioli-Füllungen und vieles mehr zu gebrauchen.

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